sixvisions Logo
sixvisions Logo
Symptome Risiken Hilfen

Trauma und Traumaberatung


Trauma ist heute ein Wort, das sehr rasch verwendet wird. Dabei werden Ereignisse als Trauma bezeichnet, die im strengen Sinn keine sind. Auf der anderen Seite werden traumatische Erlebnisse oft nicht als solche erkannt und ihre Auswirkungen werden unterschätzt.

Krise

In meinen Seminaren lernen Sie nicht nur die Traumatheorie, sondern können auch konkrete Übungen und Hilfestellungen für traumatisierte Menschen erwerben.

Wann sprechen wir also vom Trauma? Zunächst: Wir sprechen hier nicht von körperlichen, also medizinischen Traumata. Das sind Wunden, die durch Gewalteinwirkung entstanden sind. Wir sprechen von psychischen Traumen (Psychotrauma). Mit den medizinischen Traumata haben Psychotraumen gemeinsam, dass es ein Erlebnis von Gewalt - auch im übertragenen Sinn - gibt, das eine tiefe Wunde in unsere Seele schlägt.

Kurz gesagt können folgende Ereignisse traumatisch wirken:

Einige Auswirkungen von Traumatisierung möchte hier erwähnen:

Man schätzt, dass 60% aller Menschen mindestens einmal im Leben eine Traumatisierung erleben. Es kommt also sehr häufig vor und es gibt Wege, mit einer solchen Situation gut umzugehen.


Typen von Traumata

Man kann Traumata verschieden einteilen:

Es gibt aber auch noch eine andere Einteilung von Traumata, die von Verursacher her denken:


Traumasymptome

Es gibt drei Symptomgruppen, in die die Auswirkungen von traumatischen Erlebnissen zusammengefasst werden:

Die nachfolgende Liste soll ein paar Symptome konkret darstellen; sie ist aber nicht vollständig:


Muss ich mir Sorgen machen?

Klare Antwort: Nein. In einem Zeitraum von 4 bis 6 Wochen nach dem traumatischen Erlebnis müssen Sie sich bei all dem keine Sorgen machen. In dieser Zeit sind diese Reaktionen völlig normal. Wichtig dabei ist, dass Sie sich Ruhe gönnen und alles etwas langsamer angehen. Auch sollten Sie mit Ihrer Umgebung sprechen, dass Sie mehr Ruhe brauchen und eine Zeit lang weniger Aufgaben erledigen können. Wenn Sie eine Unterstützung in Anspruch nehmen wollen, ist Krisenbegleitung eine gute Möglichkeit (siehe hier).
Normalerweise klingen diese Reaktionen also in den ersten sechs Wochen von selbst ab. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Dann sollten Sie einen Traumaberater oder einen Traumatherapeuten aufsuchen.


Risiken und Gefahren bei Traumatisierungen

Zwei konkrete Gefahren bestehen bei einem Trauma:

  1. Gefahr der Fixierung: Durch das traumatische Erlebnis wird ein früheres traumatisches Erlebnis aktiviert, dass du vergessen hast.
  2. Gefahr der Dauerhaftigkeit: Bestimmte Reaktionen bleiben mehr als sechs Wochen bestehen. Das geschieht meist dann, wenn du dich nach dem traumatischen Erlebnis von anderen zurückziehst oder du niemanden hast, mit dem du sprechen kannst.

In bestimmten Situationen kann es also ratsam sein, gleich nach dem traumatischen Erlebnis Beratung in Anspruch zu nehmen, auch wenn die ersten sechs Wochen noch nicht vorüber sein. Nähere Informationen dazu hier. Machen Sie das vor allem dann, wenn nachfolgende Punkte auf Sie zutreffen.


Risiken vor dem traumatischen Erlebnis

Risiken während des traumatischen Erlebnisses

Risiken nach dem traumatischen Erlebnis

Datenschutz - Impressum