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Trauerprozess erschwerte Trauer Traueraufgaben Fragebogen

Erschwerte Trauer


Es ist völlig normal, dass Sie traurig sind, wenn Sie etwas ganz Wichtiges verloren haben. Gefühlsverwirrungen, depressive Phasen, Antriebslosigkeit usw. sind in der ersten Zeit völlig in Ordnung. Es gibt keinen Anlass zur Sorge. Wir sprechen hier von nicht-erschwerter Trauer.

Manchmal kann es aber Umstände geben, die das normale Trauern erschweren. Daraus können noch größere Probleme entstehen, wie z. B. körperliche Beschwerden oder Verschlechterung der Lebensführung.
Wenn Trauer vom Normalen abweicht, unterscheiden wir drei Arten: erschwerte, traumatische und verlängerte Trauer.

Hier beschreibe ich Ihnen die Unterschiede nur ganz kurz. So können Sie ein wenig einordnen, was bei Ihnen gerade vor sich geht. Wenn Sie es genauer wissen wollen, füllen Sie einfach hier den Trauerfragebogen aus.


Arten von Trauer

Erschwerte Trauer

Von erschwerter Trauer spricht man, wenn zusätzlich zum Tod eines Menschen noch andere Umstände hinzukommen, die die Trauer verschlimmern können. Nur ein paar solcher Umstände möchte ich nennen:

Wenn das bei Ihnen der Fall ist, empfehle ich Ihnen einen Trauerbegleiter zu kontaktieren. Besser früher als zu spät.

Traumatische Trauer

Von einem Trauma spricht man bei einem Erlebnis, dass Sie als lebensgefährlich empfunden haben. Ein paar Beispiele dazu:

Traumatisierte Menschen durchleben Reationen, die von der Alltagserfahrung stark abweichen. Diese Reaktionen sind aber innerhalb der ersten sechs Wochen völlig normal. Solche Reaktionen können sein:

Wie gesagt: In den ersten sechs Wochen ist das alles normal. Danach sollten diese Phänomene weniger werden. Wenn das aber nach sechs Monaten immer noch nicht der Fall ist, dann spricht man von traumatischer Trauer. Sie sollten dann dringend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Verlängerte Trauer

Aus verschiedenen Gründen kann man in der Trauer "stecken" bleiben. Das kann damit zu tun haben, dass Sie eine Traueraufgabe nicht oder nicht ausreichend erledigt haben. Nach einem Jahr sind bestimmte Gefühle immer noch so intensiv wie am ersten Tag. Dann spricht man von verlängerter Trauer. Konkret sind das:

Ich empfehle Ihnen, mit einem Trauerbegleiter oder Therapeuten Kontakt aufzunehmen.

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